Samstag, 28. Juli 2012

Ministerium ändert Entwurf für Leistungsschutzrecht: Nur Suchmaschinen sollen an Verlage zahlen

"Leistungsschutzrecht wird zum Google-Gesetz", schreibt Konrad Lischka auf Spiegel-Online. Denn: Das Justizministerium hat seinen ersten Gesetzesentwurf offenbar nachgebessert.

Wie berichtet, sah der Text bisher vor, dass Verlage in Zukunft Geld fordern können, wenn andere im Internet auf gewerblichen Seiten Teile ihrer Texte übernehmen. Nach massiver Kritik vor allem von Seiten vieler Blogger hat das Ministerium den Entwurf nun wohl überarbeitet.

"Zulässig ist die öffentliche Zugänglichmachung von Presseerzeugnissen, soweit sie nicht durch die Anbieter von Suchmaschinen erfolgt", heißt es in der neuen Version nun laut Spiegel-Online.

Das bedeutet, dass im Prinzip nur Anbieter wie Google, Yahoo oder Bing zahlen sollen, wenn sie Inhalte von Verlagen übernehmen. Andere, auch gewerbliche Internetauftritte, könnten weiterhin kostenfrei auf die Texte verweisen und verlinken.

Der Bundestag wird sich frühestens im September mit dem Text beschäftigen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen