Donnerstag, 2. Februar 2012

"Qualitätsjournalismus kann auf die Wikipedia-Idee nicht mehr verzichten"

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, beschäftigt sich in einem Beitrag für Vocer.de unter anderem mit der Frage, wie Qualitätsjournalismus heute mit dem Publikum und dessen Interaktion umgehen muss.

"Die Rezipienten selber bringen sich mit ihrem Wissen quasi als Ko-Produzenten und Partner ins Spiel. Nachhaltiger Qualitätsjournalismus kann im 21. Jahrhundert auf die Wikipedia-Idee nicht mehr verzichten und sie ausblenden", schreibt Krüger, der in diesem Kontext für das Konzept der "Slow Media" wirbt, als Ergänzung zum schnellen Online-Journalismus. "Deshalb setzt Slow Media sich dafür ein, dass Menschen weniger, aber dafür bessere Medien nutzen können, und dass sich Journalisten wieder mehr Zeit für Recherche, Fact-Checking und die Rückschau auf Vergangenes nehmen können."

Qualitätsjournalismus sei auch eine Frage der journalistischen Kultur, "eine Entscheidung der Verantwortlichen für gut erzählte, hintergründige Geschichten - und der Überzeugung, dass es genug Menschen gibt, die genau dies lesen, sehen und hören wollen", so Krüger weiter.

Der komplette Beitrag bei Vocer.de

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