Freitag, 18. November 2011

Willemsen will’s wissen


Roger Willemsen kritisiert seit Jahren, sagen wir: lustvoll, das Fernsehen. Eine Zusammenfassung seiner Thesen lieferte er zuletzt an der Universität Tübingen – nachzulesen in der Südwest Presse. Willemsens Thema: „Talk und Show: Der Zustand des Journalismus und die Kunst des Interviews“.

Die schönste Passage aus dem Artikel:

„Selbst die Presse betreibt keine anständige TV-Kritik mehr, findet Roger Willemsen. Deshalb muss er ran und betreibt fundamentale – und mitunter auch ein wenig elitäre – Medienkritik, auch wenn ‚niemand zuhört und keiner darauf reagiert’. Aber immerhin sei es eine ‚schöne Tätigkeit’.“

Seine „Kunst des Interviews“ besteht vor allem in der Fähigkeit des Interviewers, „Fragen von der Antwort her zu denken" und gesprächsanregende Situationen zu schaffen.

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