Samstag, 19. November 2011

Leser, Unternehmer, Staat oder Verleger:
Wer soll bezahlen?

Entfernt sich der Journalismus vom Alltag der Leser? Ist der Kontakt der Medien zu Werbekunden mit dem Grundsatz der Pressefreiheit vereinbar? Soll der Staat die Ausbildung von Journalisten finanzieren? Oder sollen die Verleger, die einst die "Lizenzen zum Gelddrucken" geschenkt bekamen, jetzt als Dankeschön dafür durch Stiftungen die Zukunft des Qualitätsjournalismus sichern?

Rund 100 Journalisten und Medienwissenschaftler verstrickten sich über Grundsatzfragen wie diese gestern in Berlin in scharfe Diskussionen. Zur Feier des 25. Jubiläums der ITZ Initiative Tageszeitung waren die Chefredakteure, Ausbilder und Verleger aus ganz Deutschland angereist, um über die Zukunft der Medienlandschaft zu debattieren. Mit dabei: auch unsere Initiative "Worte sind wertvoll". Dass Redakteure solch ein Projekt in ihrer Freizeit ehrenamtlich stemmen, belohnten die Zuhörer mit einem Extra-Applaus.

Wie einige der Teilnehmer die Debatten aus der Berliner Podiumsdiskussion im Internet weiterführten, ist übrigens bei Twitter nachzulesen. Und was der Medienexperte Gerd Schulte-Hillen zur Zukunft des Journalismus zu sagen hatte, lesen Sie in Kürze bei Worte sind wertvoll.

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