Sonntag, 30. Oktober 2011

Google und sein "Liebesbeweis"
an die Verlage

Journalisten können in Zukunft direkt entscheiden, was den Internet-Nutzern auf der News-Seite von Google angezeigt wird. Der Online-Dienst hat auf der Startseite seiner deutschsprachigen Nachrichten-Suchmaschine eine Rubrik "Auswahl der Redaktionen" installiert. Für den Anfang ist die Funktion für neun Redaktionen freigegeben: Zeit Online, Spiegel.de, Sueddeutsche.de, Welt.de, Stern.de, Handelsblatt Online, Focus Online, Bild.de und der Tagesspiegel.

Die Branche jubelt:

"Ein größerer Liebesbeweis an die Verlage geht kaum", schreibt etwa Meedia.de - und zitiert Sueddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger: "Wir freuen uns, dass Google herausragenden Journalismus durch eine herausragende Präsentation besser an neue Leser bringt, die uns noch nicht regelmäßig lesen - und dass Exzellenz auf dem Newsmarkt stärker belohnt wird."

Und wir freuen uns mit - weil im Wettstreit Mensch-Maschine der Mensch im Internet wieder ein Stück Entscheidungsmacht bekommen hat.

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